Weihnachtstraditionen Teil 1

Weihnachtsbaum kaufen

Das weihnachtliche Fest
und die vielen Traditionen – Teil 1

Es gibt nahezu kein Fest auf der ganzen Welt, das derart beliebt ist. Kein Fest vermag es, die Menschen so zusammenzubringen, so viel Liebe zu vermitteln, wie Weihnachten. Wir alle kennen unsere Bräuche, wissen, wie in unserer Umgebung das Fest der Liebe gefeiert wird. Es gibt jedoch so viele weitere Traditionen auf der Welt, so viele gelebte Bräuche, die jedes Jahr zu der winterlichen Zeit gefeiert werden. Wir in Deutschland kennen selbstverständlich die Tradition schlechthin: das Aufstellen von einem Christbaum. Welche weiteren Traditionen es auf der weiten Welt gibt und wie dieses Fest in anderen Ländern gefeiert wird, erfahrt es nun!

Norwegen und die Besen

Beginnen wollen wir mit einem ernsten, aber auch lustigen Brauch. In Norwegen werden nämlich jährlich sämtliche Besen und Mopps versteckt. Ja, Ihr habt richtig gelesen, sie werden versteckt! Warum? Nun, der Aberglaube in Norwegen ist durchaus weit verbreitet. Der Grund des Versteckens ist dabei so simpel wie aberwitzig: die Skandinavier wollen böse Geister, die in der winterlichen Zeit die Erde heimsuchen, davon abhalten, mit den Besen am Himmel herumzufliegen. Eine interessante und lustige Tradition zugleich!

KFC im fernen Osten

In Japan ist es schon seit ewigen Zeiten so, dass zu der weihnachtlichen Zeit dieses amerikanische Fast-Food-Restaurant quasi überrannt wird. „Kurisumasu ni wa kentakkii!“ heißt es dort und bedeutet übersetzt nichts weiter als „Kentucky zu Weihnachten!“ Ursprünglich gab es 1974 eine Werbekampagne bezüglich KFC in Japan. Auf dieser Kampagne beruht die Tradition, die bis heute nicht abreißt.

Weihnachtliche Insekten in der Ukraine

Bitte was? Ja, es gibt sie tatsächlich. In der Ukraine wird, wie bei uns auch, ein Weihnachtsbaum aufgestellt. Dieser wird jedoch nicht so dekoriert, wie bei uns. Er wird tatsächlich mit Spinnenweben umhüllt, natürlich nur Deko. Dies Vorhaben soll den ukrainischen Volksleuten Glück spenden. Der Brauch geht auf eine alte Geschichte zurück. Diese besagt, dass sich eine alte Frau keinen Schmuck für ihren Baum leisten konnte, sie stellte ihn dennoch auf. Morgens, als sie erwachte, war ihr Baum mit Spinnenweben umhüllt, die von der Sonne angestrahlt wurden. Der Glanz erfreute sie, denn es sah wunderschön aus. Welch eine schöne Geschichte.

Glücksspiel und Weihnachtsblöcke im Süden

Eine Alternative für den Weihnachtsbaum gefällig? Ab nach Spanien! Dort werden die Präsente nämlich vom „Tió de Nadal“, also einem Weihnachtsbaumstamm gebracht. So lustig es sich anhört, es stimmt. So wird dort anstelle eines Christbaum ein dekorierter Holzblock aufgestellt, der sogar ein Bettchen und Essen hingestellt bekommt. Einfach süß! Nun wird es jedoch diabolisch. Dieser Stamm, der so herrlich umsorgt wurde, wird sodann am heiligen Abend ins Kaminfeuer geworfen und mit Stöcken verdroschen. Wenn er dann knackt, dann ist das ein Zeichen, dass es Süßes und Geschenke gibt. Denn im übertragenen Sinne scheidet er dann seine Exkremente aus. Ja, das ist ernst gemeint. Nicht umsonst trägt er den Spitznamen Caga Tió, der „Kackende Baumstamm“. Kaum ein Ritual ist so gegensätzlich, wie dieses. Das war jedoch noch nicht alles von den Spaniern. Am 22. Dezember wird die größte Geldsumme des ganzen Jahres in Spanien verlost. Es geht um „El Gordo“. 22 Schulkinder besingen die Lottoziehung. Es versammeln sich Menschenmassen und hoffen auf den Gewinn. Eine Tradition, die zusammenschweißt.

Briefkästen im hohen Norden

Was Briefkästen mit dem Fest der Liebe zu tun haben? Fragt doch mal die Kanadier! Vielleicht hat jemand von euch, ach was, jeder hat bestimmt schon einen Brief mit seinen Wünschen geschrieben und diesen dann, zumindest als Kind, abgeschickt. Zumeist haben den Brief dann die Eltern eingesackt. in Kanada ist es aber so, dass dort der Weihnachtsmann eine echte Adresse hat! Dort können Kinder aus sämtlichen Ländern ihren Brief hinschicken. Wer bis zum 16. Dezember dort einen Brief hingeschickt hat, der bekommt bis zum Fest eine Antwort. Es werden über 30 Sprachen angeboten. Ihr wollt die Adresse wissen? Wir verraten sie Euch natürlich! Sie lautet: Santa Claus, North Pole H0H 0H0, Canada. Einfach dort einen Brief hinschicken, ihr braucht auch nichts zu bezahlen, es ist nämlich gratis! Was für eine tolle Aktion, oder?

…weitere Taditionen folgen…

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